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Die nächsten Termine sind:
16. November
18. Januar


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November 2008

Stadthalle

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen des StR,

die Freien Wähler sprechen sich grundsätzlich für die Errichtung einer neuen, vielseitig nutzbaren Stadthalle aus, da trennt uns nicht viel von der SPD.

Allerdings sehen wir im Gegenzug zu dieser dadurch die künftige Auslastung der bestehenden Jahnhalle und des Kolpingssaales in Frage gestellt. Beide können im Hinblick auf die Beleuchtungs-, Beschallungs- und Bühnentechnik nicht mit einer neuen Stadthalle konkurrieren und werden deshalb existenzbedrohend ins Hintertreffen geraten. Wer verzichtet denn freiwillig auf besseren Komfort und modernere, leistungsfähigere Technik, wenn er es vor Ort haben kann?
Vielleicht ein paar Nostalgiefans!

Es ist deshalb zwingend anzuraten, für die bestehenden Hallen und Säle ein Vermarktungs- und Nutzungskonzept zu entwickeln, das diesen neben einer neuen Stadthalle, sollte sie denn kommen, eine entsprechende Auslastung  sichert. Erst wenn ein schlüssiges Konzept vorliegt, kann ein Projekt Stadthalle in Angriff genommen werden.

Der uns vorliegende Entwurf einer Stadthalle integriert den Gedanken, dass durch Raumteiler bedarfsgerechte Räumlichkeiten geschaffen werden können; das finden wir nachvollziehbar und sympathisch. Gleichwohl wünschen wir uns auch Tagungsräume, die der lokalen Agenda 21 und anderen Institutionen bürgerlichen Engagements kostenfrei zur Verfügung stehen. Die bereits Ende 2007 veröffentlichte Idee der Freien Wähler von einem  Bürgerhaus als Zukunftswerkstatt und Ideenbörse könnte in diesen Räumen realisiert werden, ein Grund mehr, sich damit anzufreunden.

Kritisch betrachten wir den seitens der SPD unterbreiteten Vorschlag, die Stadthalle auf dem Gelände der Stadtgärtnerei zu errichten, zumal im gleichen Atemzug dort auch noch  ein Parkhaus bzw. eine Tiefgarage und ein Hotel realisiert werden sollen.

Von den hierbei entstehenden erheblichen Kosten, dem großem Flächenverbrauch und der ungelösten Verkehrsproblematik einmal abgesehen, halten wir die uns bereits vorgestellten familienfreundlichen Wohn-Modelle an besagter Örtlichkeit in Anbetracht des Rückgangs der Einwohnerzahlen Forchheims für zukunftsweisend. Ihnen ist deshalb der Vorzug einzuräumen. Die Schaffung einer familienfreundlichen Kommune bedingt eben auch die Generierung innerstädtischen Wohnraums, weshalb wir das Gelände für eine Stadthalle, die zudem nur temporär genutzt wird, für zu wertvoll halten.

Geschätzte Kolleginnen und Kollegen der SPD, wir können dem Antrag für eine neue Stadthalle dann zustimmen, wenn ein anderer Standort dafür gefunden wird. Sollten Sie aber an Ihrer Forderung nach Realisierung an besagter Örtlichkeit festhalten, müssen wir leider dagegen sein.

Die Nutzung des alten Krankenhausgeländes steht mit der Entwicklungsfläche von Hallenbad und Stadtgärtnerei zweifelsohne in thematischem Zusammenhang. Gleichwohl sehen wir die Notwendigkeit einer zeitgleichen Beplanung und Bebauung dann nicht, wenn der hinlänglich bekannte Vorschlag der FW für eine mehrgenerationsgerechte Bebauung am Krankenhausareal auch von den anderen Parteien aufgegriffen wird. Wohnen für junge Familien und seniorenfreundliches Wohnen in unmittelbarer Nähe, das passt zusammen und kann deshalb auch nacheinander realisiert werden.

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