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Aktuelles

Die Monatsversammlung im Gasthaus Marktplatz findet normalerweise am dritten Donnerstag im Monat um 19:30 Uhr statt.

Die nächsten Termine sind:
21. September
19. Oktober
16. November


 

Am Samstag, den 07.10.2017 von 10 bis ca. 15 Uhr wird in Forchheim ein Seminar angeboten:
Kommunikationstraining: Schlagfertigkeit in jeder Situation
Das Seminar zeigt auf, wie man seine eigenen kommunikativen Fähigkeiten besser nutzt, um in jeder Situation Schlagfertigkeit zu beweisen. Gemeinsam trainieren wir originelle Übungen und Techniken, sich zum Beispiel mit Wortwitz oder einer konstruktiven Auseinandersetzung auch gegen einen aggressiven verbalen Angriff zu wehren. So werden Sie erleben, Schlagfertigkeit kann man lernen.

Weitere Infos u.a. zu den Anmeldungmöglichkeiten unter: http://bkb-bayern.de/ofr.html.







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Antrag i.S. Kulturförderung durch die Stadt Forchheim

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
sehr geschätzte Kolleginnen und Kollegen des Stadtrates,

seit Jahren wird innerhalb des Stadtrates und im Kreise der Kulturschaffenden mehr oder weniger konstruktiv und oftmals getrennt voneinander darüber diskutiert, auf welche Art und Weise sich die Stadt Forchheim in die Förderung der vielfältigen Kulturlandschaft Forchheims einbringen könnte/sollte/müsste und welcher Stellenwert per se dem ehrenamtlichen Wirken der Kulturschaffenden beigemessen wird.

Bis heute liegt hier, mit Ausnahme eines aus unserer Sicht zu bürokratischen und seitens des Stadtrates nach wie vor nicht genehmigten Formulars über die Beantragung städtischer Fördermittel (Ausfallbürgschaft) kein greifbares und verlässliches Steuerungsinstrument vor. Der unter Herrn Dr. George eingeführte "Runde Tisch" der Stadt Forchheim mit selektiv ausgesuchten Vertretern der Kulturszene, war in seiner damaligen Ausrichtung lediglich dazu gedacht, ein stimmiges Raum- (belegungs-) Konzept für das Kolpingshaus zu erarbeiten. Weitergehende und grundsätzliche Diskussionen wurden nicht geführt. Auch unter der Regie der aktuellen Kulturbeauftragten, Frau Browarzik, wurde bislang nur ein, auf ausdrückliche Bitte der Freien Wähler und anderer Fraktionen stattfindender "Runder Tisch" initiiert, bei welchem, schenkt man den Aussagen vieler Beteiligter Glauben, es vornehmlich und sehr kontrovers diskutiert, um rein formalistische Belange der Fördermittelbeantragung ging. Bei einigen Kulturvertretern führte der Verlauf der Veranstaltung in Folge nicht erfüllter Erwartungshaltungen zu einer Verstimmung, so dass bereits gegenüber mehreren StadträtenInnen angekündigt wurde, sich an dieser Form des "come and talk together" künftig nicht mehr beteiligen zu wollen. Der Abbruch des bisher zumindest sporadisch stattfindenden Dialogs wäre nach unserem Dafürhalten kontraproduktiv i.S. einer verlässlichen "Partnerschaft beider Seiten". Insgesamt betrachtet, erkennt die Fraktion der Freien Wähler auch keinen Fortschritt bezüglich der oben genannten grundsätzlichen Belange, zumal bis heute kein schlüssiges Rahmenkonzept zur Kulturförderung vorliegt. Ebenso wenig erschließt sich ihr das Betätigungsfeld der Kulturbeauftragten, die bis heute, so der aktuelle Kenntnisstand, keine Aufgabenbeschreibung hat. Sollte dies so zutreffen, halten wir diesen Umstand schon alleine im Hinblick auf die gut dotierte und öffentlichkeitswirksame Position der Kulturbeauftragten für nicht hinnehmbar.

Unser Ziel ist, eine grundsätzliche Diskussion über den Stellenwert der Kultur als Standortfaktor für die Stadt Forchheim herbeizuführen und darauf aufbauend, eine für die Kulturanbieter verlässliche und akzeptable Fassung eines Kulturförderkonzeptes der Stadt Forchheim zu erarbeiten. Darüber hinaus gilt es, den Rahmen des Aufgabengebietes der Kulturbeauftragten abzustecken, innerhalb dessen dieser eine freie Hand zugestanden werden sollte.

Die Fraktion der Freien Wähler stellt hierfür folgende Anträge zur Beschlussfassung im Stadtrat:

1. Der Stadtrat möge beschließen, dass zunächst vorberatend im Haupt-, Personal- und Kulturausschuss auf Basis der Ergebnisse eines Workshops der Stadt Forchheim, der unter möglichst breiter Beteiligung der unterschiedlichsten Kulturrsparten der Stadt stattfinden soll, eine Diskussion über den Stellenwert des Standortfaktors "Kultur" und die konkretisierten Erwartungshaltungen der ansässigen Kulturanbieter geführt wird.

2. Der Stadtrat möge beschließen, dass auf Grundlage seiner abschließenden Einschätzung des Stellenwertes der Kultur für die Stadt Forchheim und der Bewertung der Erwartungshaltungen der Kulturschaffenden seitens der Verwaltung ein umfassendes, über die Frage der rein monetären Unterstützung hinausgehendes Rahmenförderkonzept erarbeitet wird, das u.a. auch das Modell eines konzertierten Sponsoringmodells unter Beteiligung lokaler Unterstützer aufgreift.

3. Der Stadtrat möge beschließen, dass, soweit noch nicht vorliegend, die Verwaltung eine grundsätzliche Aufgaben- und Kompetenzbeschreibung für das Amt der/des Kulturbeauftragten anfertigt.

4. Die Kulturbeauftragte legt auf Basis dieser Deskription jährlich dem Stadtrat einen Rechenschaftsbericht vor.


Für die Fraktion der Freien Wähler
Gez.
Manfred Hümmer
Fraktionsvorsitzender