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Antrag zum Baugebiet Reuther Hänge

Pressemitteilung vom 27.11.2014

Freie Wähler Forchheim beantragen die Ausweisung der an das potentielle Baugebiet Ruhstraße /Oberer Schulweg angrenzenden Lagen der Reuther Hänge als Landschaftsschutzgebiet oder „geschützter Landschaftsbestandteil“

Die Freien Wähler sprechen sich grundsätzlich für eine Bebauung des im Flächennutzungsplan als künftiges Wohngebiet ausgewiesenen und dennoch viel diskutierten Areals  Höhe Ruhstraße/Oberer Schulweg in Reuth aus, machen es aber zur Bedingung, dass die Verkehrsproblematik entschärft wird. Fraktionsprecher Manfred Hümmer: „Das Verkehrsgutachten bezeichnet konkret Stellen im Straßenverlauf,  an denen während der Bauphase ein Begegnungsverkehr von Lastwagen und  Bussen des ÖPNV nicht oder nur bedingt möglich ist. Das kann nicht ignoriert werden. Eine aus unserer Sicht zur Entspannung beitragende Lösung wäre, die Bauvorhaben in einem zeitlichen Stufenplan umzusetzen, der sich über mindestens 5 Jahre erstreckt. Durch die sukzessive Bebauung und eine moderate Reduzierung der zu vergebenden Baurechte ließe sich die konzentrierte Anzahl der aus Sicht der Verkehrssicherheit unverträglichen  Fahrzeugbegegnungen deutlich senken, abgesehen davon, dass damit auch eine Senkung der Lärmemissionen einher ginge“. Die Freien Wähler fordern deshalb die Verwaltung auf, zeitnah und gemeinsam mit den Bauinteressenten einen Stufenplan zu entwickeln und diesen dem Stadtrat zur Kenntnisnahme vorzulegen. Im Raume stehenden Begehrlichkeiten im Hinblick auf eine Bebauung der angrenzenden, ökologisch besonders wertvollen und als Naherholungsgebiet dienenden Hanglagen  entlang der Ruhstraße wollen die Freien Wähler dagegen einen Riegel vorschieben. Sie prüfen derzeit die fachlichen Voraussetzungen und Erfolgschancen eines Antrags der vorsieht, dieses Areal als Landschaftsschutzgebiet oder zumindest als „geschützten Landschaftsbestandteil“ auszuweisen. Dadurch ließen sich massive Landschaftseingriffe wie etwa durch eine weitere Wohnbebauung  verhindern während nach wie vor eine land- oder forstwirtschaftliche Nutzung  möglich wäre, so Hümmer abschließend.