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Reaktionen auf den demografischen Wandel gefordert

Pressemitteilung vom 06.11.2013

Stadt Forchheim muss endlich Reaktionen auf den demografischen Wandel zeigen
Manfred Hümmer fordert konzeptionelle und strategische Maßnahmen

In 30 Jahren wird sich laut Auskunft des Immobilienverbandes die Zahl der über 80-jährigen von 4,4 Mio. auf rund 8 Mio. verdoppelt haben. Derzeit ist Schätzungen zufolge maximal zwei Prozent des Wohnungsbestandes altersgerecht. Die demografische Entwicklung erfordert nach einer nun vorliegenden Studie jedoch weitere Investitionen von rund 39 Mrd. Euro, um alleine den heutigen Bestand an 2,5 Mio. barrierearmer Wohnungen altersgerecht anzupassen.

Nach Einschätzung Manfred Hümmers, dem Oberbürgermeisterkandidaten der Freien Wähler, ist das eine Entwicklung, die sich laut der Berechnungen des Bayerischen Landesamtes für Statistik und Datenverarbeitung auch für Forchheim abzeichnet. So wird sich im Vergleich 2029 zu 2009 der Anteil an der Gesamtbevölkerung bei der Altersgruppe der 60 – 75-Jährigen um rund 29 % und bei den über 75-Jährigen um etwa 38 % erhöhen.

Dieser Entwicklung sollte nach Ansicht Hümmers auch durch eine Anpassung des Bestandes an altersgerechten, barrierefreien bzw. –armen Wohnungen im (geförderten) Geschosswohnungsbau verstärkt Rechnung getragen werden. Das Recht auf Selbstbestimmtheit auch im Alter und die zunehmende durchschnittliche Lebenserwartung der Menschen bedinge wohnbauliche und städteplanerische Denkmodelle bzw. Maßnahmen, die diskutiert und strategisch in Form von Handlungskonzepten erfasst werden sollten.

Gleichsam betroffen von dieser Entwicklung sind nach Ansicht Hümmers auch die Verkehrs- und Versorgungsinfrastruktur sowie die medizinische Dienstleistung. Hier stelle sich die Frage, in welchem Umfang und auf welche Art und Weise diese der zunehmend älteren Bevölkerung anzupassen wären.

Manfred Hümmer, der auch einen Sitz im Verwaltungsrat der Wohnungsbau- und Sanierungsgesellschaft der Stadt Forchheim inne hat, will sich deshalb verstärkt für ein konzertiertes und nachhaltiges Zusammenwirken der Verantwortlichen aller von der demografischen Entwicklung tangierter Bereiche einsetzen.