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Stadtrat soll weiter googeln
21.08.2010 - NN
Antrag: Freie Wähler wollen die Diskussion fortsetzen
FORCHHEIM — Die anhaltende Kritik an „Google-Street-View“ und ähnlicher Leistungen wollen die Freien Wähler Forchheim als erneute Debatte in den Stadtrat bringen.
Dort soll entschieden werden, ob und wenn ja, in welchem Umfang öffentliche Gebäude und Einrichtungen optisch erfasst und im Internet gezeigt werden dürfen. Die Freien Wähler halten weiterhin daran fest, bei der Erfassung von Schulen, Spielplätzen und Kindertagesstätten Widerspruch einzulegen.
Mit Diensten verknüpft
Manfred Hümmer, Fraktionssprecher der Freien Wähler, zeigt sich zufrieden darüber, dass sich 400 Bürger bislang in die von den Freien Wählern angeregte Widerspruchsliste eingetragen haben. Da die Einspruchsfrist bald ablaufe, fordern die Freien Wähler Forchheim nun in einem Eilantrag eine erneute Abstimmung im Stadtrat über den zulässigen Umfang der Erfassung öffentlicher Gebäude und Einrichtungen in Forchheim.
Die Angst einiger, dass Google mit dem Widerspruch Name und Adresse erhalte und diese im Street-View-Dienst lokalisiere, sei nach Ansicht des Freien Wählers Ludwig Preusch in den meisten Fällen völlig berechtigt. „Schon seit langem werden öffentlich zugängliche Adressdatenbanken, Telefonbucheinträge und ähnliches von Google mit seinen Diensten „Maps“ und „Places“ verknüpft.
