Freie Wähler fordern "Härte"
Konsequentes Vorgehen gegen Alkoholmissbrauch
| FORCHHEIM — Die von Kreisjugendring, Jugendamt und Polizei initiierte Plakataktion gegen Alkoholmissbrauch von Jugendlichen (wir berichteten) haben die Freien Wähler Forchheim „als einen wichtigen Beitrag zur Aufklärung“ begrüßt. Die Aktion sei beim Runden Tisch der Experten neben anderen Maßnahmen diskutiert worden. Die bewusst provokative Aufmachung der Plakate sei geeignet, Jugendliche aber auch deren Erziehungsberechtigte wach zu rütteln und zu sensibilisieren. Nur „erster Schritt“ Das Schnapsbudenverbot auf dem Annafest sei nur „der erste Schritt“. Hümmer: „Jetzt geht es darum, weitere Präventiv-Maßnahmen durchzuführen und Verstöße gegen das Jugendschutzgesetz mit aller Härte zu verfolgen. Endlich wird gehandelt, nicht nur diskutiert.“ Kritik äußern die Freien Wähler am ihrer Meinung nach „inkonsequenten Abstimmungsverhalten der CSU und der Jungen Bürger im Stadtrat“. Erst hätten beide für das Verbot der Schnapsbuden gestimmt, nun aber durch ihr Votum für die Verlängerung der Ausschankzeit. Zugleich könnte nun der Fahrplan der Annafest-Busse nicht mehr angepasst werden. |