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CSU-Kritik an Blockade
06.02.2009 - FT
Forchheim Freie Wähler sowie die Forchheimer Grünen verhinderten die Entwicklung der Stadt Forchheim und ihrer Stadtteile, heißt es in einer Pressemitteilung der CSU-Stadtratsfraktion, die unsere Zeitung als Folge auf die Bürgerversammlung erhielt. Und das vor dem Hintergrund steigender Arbeitslosenzahlen und schlechter Auftragslage bei den Firmen. "Unter die Gürtellinie gehende und gesteuerte Agitation gegenüber dem Investor waren die Negativ-Höhepunkte der gestrigen Bürgerversammlung", heißt es weiter. Freie Wähler und Grüne würden nun die Verantwortung dafür tragen, dass der Investor resigniert habe und 100 Arbeits- und Ausbildungsplätze (perspektivisch 150) in Forchheim nicht entstehen würden. "Unsere Nachbargemeinden können sich freuen, wenn weitere Forchheimer dorthin abwandern oder gewerbesteuerzahlende Firmen dort ansiedeln." Wobei Gewerbe- und Einkommensteuer eben auch wesentliche Säulen seien, Infrastruktur- einrichtungen auf Dauer finanzieren zu können.
Wie auch OB Franz Stumpf herausgestellt habe, sei die Erschließung des Gewerbegebietes Rittigfeld wesentliche Voraussetzung gewesen, den benachbarten Bereich Stampfäcker kostengünstig als Wohnbebauung weiterzuentwickeln: "Das wurde nun verhindert."
Allen voran weist die CSU Stadtrat Manfred Hümmer (FW) die Verantwortung für diesen Stillstand zu: "Er opfert wegen persönlicher Interessen einzelner Grundstückseigentümer, die die Zusammenhänge nicht erkennen wollten, und wegen persönlicher politischer Ziele die wirtschaftliche Weiterentwicklung der Großen Kreisstadt Forchheim."

