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Reaktion auf Stumpf-Kritik an Stadträten

Im öffentlichen Teil der jüngsten Sitzung des Haupt-, Personal- und Kulturausschusses der Stadt Forchheim äußerte Oberbürgermeister Franz Stumpf im Rahmen eines Vortrags des Bamberger Stadtmarketingchefs Klaus Stieringer, sinngemäß, der Stadtrat habe in den letzten Jahren „manches an Stadtmarketingmaßnahmen verhindert“ und ermahnte diesen zu „mehr Selbstkritik“. Hierbei nannte er beispielhaft das „Tucher-Mittelalterspektakel“, welches der Stadtrat „abgelehnt“ hätte. Hierdurch kann öffentlich der Eindruck entstehen, dass der Stadtrat per se ein innovationsfeindliches Organ ist, welches die seitens des Oberbürgermeisters initiierten Marketingmaßnahmen gerne torpediert. Wir halten aus diesem Grunde eine Nachbetrachtung der damaligen Geschehnisse für zwingend erforderlich.

Die Freien Wähler im Stadtrat Forchheim widersprechen der Aussage des Oberbürgermeisters Franz Stumpf, der Stadtrat habe im Hinblick auf das Stadtmarketing in den vergangenen Jahren Manches verhindert und solle sich daher in Selbstkritik üben. Darüber hinaus sehen sich die Freien Wähler nach dem Vortrag des Bamberger Stadtmarketingchefs Klaus Stieringer in ihrer seit Jahren propagierten Meinung bestätigt, dass die Vermarktung der Stadt nicht alleine in den Händen der Verwaltung und der Werbegemeinschaft liegen dürfe sondern einen professionellen Ansatz brauche.

Fraktionssprecher Manfred Hümmer: „Weil Herr Stumpf uns Stadträten in der Sitzung des Haupt-, Personal- und Kulturausschusses, als es um das Stadtmarketing ging, öffentlich vorhielt, wir hätten das von Tucher gesponserte Mittelalterspektakel „Tucher Historica zu Forchheim“ abgelehnt und sollten uns deshalb in Selbstkritik üben, bin ich gerne bereit, seinem Erinnerungsvermögen nachzuhelfen: Damals war geplant, dass die Großbrauerei das  Ereignis alle zwei Jahre rund um die Bastion und die Kaiserpfalz stattfinden lässt. Der Hauptsponsor wollte nach eigenen Angaben 90.000 Euro investieren. Aufgrund des auf 400.000 Euro geschätzten Werbewertes hatte der Stadtrat, welcher sich von der Idee anfangs begeistert zeigte, bereits Monate zuvor einen Zuschuss von 25.000 Euro mit großer Mehrheit abgesegnet. Der Anstoß zum Fallenlassen der Pläne kam dann nicht vom Stadtrat sondern vielmehr von Stumpf selbst!“ Stumpf, so Hümmer, habe zu einem Zeitpunkt, als das Festival bereits überregional beworben wurde, plötzlich von Bedenken der Bayerischen Staatsregierung gesprochen, die in dem seitens des Stadtrates genehmigten Zuschuss einen möglichen Verstoß gegen EU-Wettbewerbsrecht  erkennen wollte. Stumpf habe wörtlich gesagt, ihm sei ein im Raume stehender Verstoß ein „zu heißes Eisen“ und „wenn das Innenministerium Bedenken habe,  fange er erst gar nicht das Denken an“. Erst aufgrund seiner massiv vorgebrachten Kehrtwendung habe der Stadtrat der Empfehlung des Oberbürgermeisters, den bereits getroffenen Beschluss pro Festival zu revidieren, zugestimmt.  Mit einem professionellen Stadtmarketing, welches wettbewerbsrechtliche Vorschriften bereits im Vorfeld einer Veranstaltung abklärt, wäre dieses Fiasko erst gar nicht zustande gekommen, so Hümmer abschließend.

 

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