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Lokaler Klimaschutz
17.07.2009
Freie Wähler Forchheim fordern Ziele
Die verbindliche Formulierung konkreter CO2– und Energieeinsparziele fordern die Freien Wähler Forchheim für ihre Stadt. Manfred Hümmer: "Andere Kommunen und auch der Landkreis Forchheim sind uns da ein gutes Stück voraus; in Bamberg etwa hat der Stadtrat mit den Stadtwerken eine Vereinbarung getroffen, in der ehrgeizige Einsparziele und konkrete Umsetzungsmaßnahmen für einen bestimmten Zeitkorridor definiert wurden. Gerade auf lokaler Ebene können klimapolitische Entscheidungen unmittelbar getroffen werden". Ludwig Preusch ergänzt: "Bei der künftigen Beplanung von Neubaugebieten muss ohne restriktive Gestaltungsvorgaben wie z. B. bei der Dachneigung und Gebäudeausrichtung vor allem eine günstige Energiebilanz priorisiert werden". Erwin Held: "Es macht keinen Sinn, wegen des Bebauungsplans die optimale Ausrichtung eines Passivhauses zu verbieten, wenn dadurch eine zusätzliche Energiequelle benötigt und die CO2–Bilanz verschlechtert wird". Der verstärkte Einsatz regenerativer Energien und energiesparender Leuchtmittel bzw Gerätschaften für öffentliche Gebäude und Einrichtungen sowie die Berücksichtigung der Lärm- und Schadstoffemissionen bei der Auswahl städtischer Fahrzeuge und Maschinen sind weitere Forderungen der Freien Wähler, die wegen ihrer fachlichen Kompetenz gerade die Stadtwerke in einer Vorreiter- und Beratungsfunktion sehen.
