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Das Duo Kreuz und Quer AG spielte beim Neujahrsempfang der Freien Wähler Forchheim am 14.01.2012. Geboten wurde Musik vor allem aus den 1920ern.

http://www.youtube.com/watch?v=HgUM2ybemvk&feature=youtu.be

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„Kinder statt Inder“

17.10.2011

Zum Artikel in den NN vom 17.10.2011

„Kinder statt Inder“
FW-Chef Hümmer bezeichnet Äußerung Schönfelders als plumpen Populismus

Die im Rahmen eines Ehrungsabends der CSU von deren Kreisvorsitzenden Udo Schönfelder herausgegebene Parole „Kinder statt Inder“ stösst auf Kritik des Vorsitzenden der Freien Wähler Forchheim, Manfred Hümmer: Mit dieser flachen Polemik, die nicht nur die tatsächlichen Verhältnisse des auch auf qualifizierte ausländische Arbeitnehmer angewiesenen Arbeitsmarktes ignoriere sondern wohl in erster Linie dazu diene, gezielt Wähler am rechten Rand der Parteienlandschaft anzusprechen, betreibe Schönfelder ein gefährliches Spiel innerhalb einer zunehmend von Feind- und Neidbildern geprägten gesellschaftlichen Debatte. Seine Botschaft, die weder von einem christlichen Menschenbild noch von Sachverstand zeuge, laute vereinfacht dargestellt: Keine Ausländer und vor allem keine, die Deutschen die Arbeit wegnehmen. Fakt sei, so Hümmer, dass in Folge der ersten demografischen Auswirkungen und der zunehmenden Abwanderung in Deutschland geborener qualifizierter Fachkräfte ins gehaltsmäßig oft  lukrativere Ausland schon heute in manchen Branchen ein gewisser Notstand herrsche. Trotz aller Zuwanderungen und familienfördernden Maßnahmen der letzten Jahrzehnte schrumpfe Deutschland weiter. Notwendig sei zweifelsohne, neben der gebrauchten Fachkompetenz an die Beschäftigung ausländischer Arbeitnehmer verbindliche Anforderungen im Hinblick auf die Beherrschung der deutschen Sprache und die Anerkennung westlicher Werte und Normen zu stellen. Darüber hinaus müsse aber durch gezielte familienfördernde Maßnahmen wie z.B. dem Ausbau der Kinderbetreuung auch in betrieblichen Einrichtungen und der Einführung eines kostenfreien letzten Kindergartenjahres, der Gleichbehandlung von Frauen sowie der Anerkennung von Erziehungszeiten auf die Altersversorgung der im europäischen Vergleich sehr niedrigen Geburtenrate entgegengewirkt werden. Wieder einmal sei Schönfelder mit seiner für ihn typischen schwarz/weiß – Sichtweise selbst Teil des Problems anstatt zur Lösung beizutragen und nebenbei verunglimpfe er auch noch, einfach weil es sich gerade so schön reimt, Menschen aus Indien, so Hümmer abschließend.

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