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Hochwasserschutz ungenügend
07.07.2010
Freie Wähler Forchheim fordern endlich Baumaßnahmen
Drei Jahre sind nun schon seit der Hochwasserkatastrophe in Forchheim vergangen, doch ein verbindliches Schutzkonzept liegt bislang nicht einmal in Papierform vor, bemängelt Manfred Hümmer, Fraktionschef der Freien Wähler Forchheim. Bei den Planungen für den Stadtteil Burk trete die Stadt ebenso auf der Stelle wie bei den ursprünglich angedachten Grundstücksankäufen im Bereich der Breitenlohestraße.
Für Kersbach gebe es mittlerweile zwei verschiedene Konzepte, nachdem lange Zeit das Modell „Retentionsbecken“ konkretisiert und favorisiert worden sei. Es ist bei allem Verständnis für die Komplexität der Materie und die vielen Fragestellungen in planungstechnischer als auch finanzieller Hinsicht insbesondere für die damaligen Leidtragenden des Hochwassers sehr unbefriedigend, immer und immer wieder zu hören, dass andere Gemeinden in der Umsetzung ihrer Präventionsmaßnahmen auch noch nicht weiter seien. Selbst wenn das so wäre, fordern wir die Verantwortlichen, allen voran Oberbürgermeister Franz Stumpf auf, endlich Nägel mit Köpfen zu machen und das Hochwasserschutzkonzept im Einvernehmen mit anderen Gemeinden beschleunigt voranzutreiben. Von unverbindlichen Wasserstandsmeldungen habe der Bürger mittlerweile genug, so Hümmer abschließend.
