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Freie Wähler üben Kritik

März 2009

Freie Wähler üben Kritik

Die Freien Wähler bemängeln die ihrer Ansicht nach unzureichend senioren-, behinderten- und familiengerechte bauliche Ausgestaltung des seit kurzem wieder für die Allgemeinheit freigegebenen Marktplatzes. Auch die tatsächliche Verkehrssituation trägt nach Meinung der FW-Stadträte ihren Anteil an der  insgesamt verbesserungswürdigen Umsetzung des seit Jahren vorliegenden  Konzeptes.

Pflastersteine mit unterschiedlichem Profil und abweichender Höhe, eine breite Verfugung und nicht vollständig verlegte rollstuhl- bzw. gehhilfengerechte Gehwegplatten sind  insbesondere für Ältere, Behinderte, Eltern mit Kinderwägen und Radfahrer ein Ärgernis. Auch der für eine gemeinsame Nutzung von Fahrzeugen und Fußgängern vorgesehene Verkehrsraum hat seine Tücken. Obgleich das Areal als verkehrsberuhigter Bereich ausgewiesen ist und deshalb das Gebot der gegenseitigen Rücksichtnahme wie auch  Schrittgeschwindigkeit für Fahrzeuge gilt, wird nach den Beobachtungen der Freien Wähler deutlich zu schnell gefahren. Ein gefahrloses Begehen und Überqueren des Marktplatzes ist deshalb nicht immer möglich. Manfred Hümmer, Orts- und Fraktionsvorsitzender der FW: "Trotz der verkehrsrechtlich klaren Regelung führt der nicht durch Fahrbahn und Fußweg getrennte, sondern gemeinsam zu nutzende Verkehrsraum zu Irritationen und im schlimmsten Fall Konfrontationen zwischen den unterschiedlichen Verkehrsteilnehmern. Gleichlautende Beschwerden von Senioren, Familien und Behinderten (-vertretungen) haben uns mittlerweile erreicht und auch im Rahmen einer aktuellen Bürgerversammlung wurde der Oberbürgermeister durch einen Rollstuhlfahrer auf die Probleme aufmerksam gemacht". Hümmer abschließend: "Wir  nehmen die  berechtigte Kritik der Bürger zum Anlass, unseren intern im Stadtrat gestellten Anträgen zur Beseitigung bzw. Nachbesserung erkannter Barrieren im öffentlichen Raum durch Ansprechen dieses heißen Eisens entsprechenden Nachdruck zu verleihen."

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