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Anforderungen neuer Kommunikationstechniken
02.03.2011
Freie Wähler Forchheim wollen schnellere Datenübertragung
Die Freien Wähler Forchheim halten den unterschiedlichen Standard der Datenübertragungstechnik in den Stadtteilen für nicht mehr zeitgemäß und sehen darin zunehmend einen Standortnachteil im Hinblick auf eine zukunftsgerechte, konkurrenzfähige Entwicklung. Sie fordern daher Stadtrat, Verwaltung und die Stadtwerke Forchheim auf, der fortschreitenden Verbreitung neuer Kommunikationsmöglichkeiten alsbald Rechnung zu tragen und in Kooperation mit der Telekom bzw. anderen Providern nach technischen Lösungen zu suchen, um die Datenübertragungsgeschwindigkeiten zu steigern. Denn schon bald seien 20 oder gar 50 MBit erforderlich, um den kontinuierlich wachsenden Datenhunger zu befriedigen. Die seitens großer Mobilfunkanbieter vorgenommene Umrüstung der Basisstationen auf LTE (Long Term Evolution) ermögliche zwar Übertragungen von bis zu 50 MBit pro Sekunde, könne aber nur als Übergangstechnologie angesehen werden, weil bei zeitgleicher Zunahme der Nutzer die Übertragungsgeschwindigkeit rapide abnehme. Im Vergleich dazu biete beispielsweise die langlebige Glasfasertechnik eine künftigen Erfordernissen genügende Bandbreitenkapazität. Hier sei eine Aufrüstung auf bis zu 100 MBit/s denkbar. Wo diese Technik unrentabel sei, wäre zumindest das Setzen weiterer sogenannter aktiver Knotenpunkte notwendig um von diesen aus Haushalte und Gewerbebetriebe gezielt ansteuern zu können.
