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Handlungsleitfaden der FW – Freie Wähler in der Stadt Forchheim e. V.

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Das Duo Kreuz und Quer AG spielte beim Neujahrsempfang der Freien Wähler Forchheim am 14.01.2012. Geboten wurde Musik vor allem aus den 1920ern.

http://www.youtube.com/watch?v=HgUM2ybemvk&feature=youtu.be

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Albrecht Waasner nun Freier Wähler

04.03.2010 (A. Hitschfel)

Forchheim (ah) – Überraschung bei der Jahreshauptversammlung der Freien Wähler Forchheim: Albrecht Waasner, der einstige FDP-Stadtrat, hat den Freien Demokraten den Rücken zugekehrt und sitzt nun als Vertreter für die Freien Wähler im Forchheimer Stadtrat.

Die Jahreshauptversammlung der Freien Wähler Forchheim begann mit einem Paukenschlag. Als man den Saal des Vereinslokales der Freien Wähler am Gasthaus „Zum Marktplatz“ gekommen war, glaubte man seinen Augen nicht zu trauen. Neben dem „Freien Wähler-Chef“ Manfred Hümmer, hatte der bisherige FDP-Stadtrat Albrecht Waasner Platz genommen. Zur großen Überraschung der anwesenden Mitglieder des Ortsverbandes stellte Hümmer Waasner als neuen Stadtrat der Freien Wähler im Ortsverband Forchheim vor. Nachdem Waasner in zwei offenen Briefen an die FDP-Führungsspitze im Landkreis Forchheim die Probleme bei der Zusammenarbeit in der FDP-Stadtratsfraktion anmahnte und sich an der Zusammenarbeit innerhalb der Fraktion nach seinen eigenen Worten nichts geändert habe, habe er zum 28. Februar seine Mitgliedschaft in der FDP aufgekündigt und sich den Freien Wählern angeschlossen. „Ich bedauere, dass zur Klärung und vor allem zur Schaffung einer effektiven Zusammenarbeit im Stadtrat weder mein Fraktionskollege, noch die Spitze der örtlichen FDP in der Lage war“, sagte Waasner im Rahmen einer kleinen Pressekonferenz, die der Freie Wähler-Ortsverband vor seiner eigentlichen Jahreshauptversammlung gab. Als „Einzelkämpfer“ könne man keine Kommunalpolitik machen und die Unterstützung seitens der FDP und meines Stadtratskollegens sei nicht gegeben gewesen, so Waasner. Der einstige FDP-Stadtrat bezeichnet sich selbst als Teamplayer. „Da auch die Regierungsmannschaft der FDP sich leider vorwiegend mit mehr oder weniger populistischen Wahlkampfreden hervortut, statt sich mit kluger Regierungsarbeit, wie ich es erwartet hatte, zum Wohle aller Bürger zu profilieren, fällt mir der Schritt zur Kündigung nicht sonderlich schwer“, so der 60jährige. Er habe sich deswegen zu diesem Schritt entschieden, um in der Stadt Forchheim sein Mandat so ausfüllen zu können, wie seine Wähler es von ihm erwarten und bat deshalb auch um Verständnis für seinen Schritt. Waasner kenne Hümmer bereits seit einiger Zeit aus der Stadtratsarbeit und auch außerpolitisch über den Verein „Forchheimer Bastionsgärten“. Gerade in der Stadtratsarbeit habe man bei vielen Diskussionen immer wieder gemerkt, dass man doch „gleich tickt“, so Manfred Hümmer, der den neuen Stadtrat in den Reihen der Freien Wähler herzlich begrüßte. Den Übertritt Waasners wertete Hümmer als ein sichtbares Signal, dass die Arbeit der Freien Wähler auch bei anderen Parteien geschätzt wird. Waasner passe sowohl menschlich als auch politisch betrachtet zu den Freien Wählern. Man habe in der letzten Zeit viele Anfragen auch von anderen Parteien gehabt, die um Aufnahme bei den Freien Wählern angefragt hatten. „Wir sind aber nicht wie ein Staubsauger, der alles nimmt“, so Hümmer. Neumitglieder müssen menschlich und politisch zu den Freien Wählern passen. Veränderung bedeutet bekanntlich auch Neuanfang. Dies erhofft sich jetzt Waasner auch von der Zusammenarbeit mit den Freien Wähler Stadträten, Manfred Hümmer, Ludwig Preusch und Erwin Held. Endlich habe man nach der damaligen Trennung von den einstigen Mandatsträgern, die zum Freien Bürgerblock wechselten (wir berichteten) wieder zur „alten Fraktionsstärke“ gefunden, so ein sichtlich gut gelaunter Hümmer. Könne man die Arbeit der Freien Wähler im Forchheimer Stadtrat als erfolgreich bezeichnen, hinterfragte Hümmer in seinen Bericht. Seiner Meinung nach schon. Messe man den Erfolg an der Achtung, die von Kolleginnen und Kollegen anderer Parteien entgegengebracht werde, oder vielleicht an den Äußerungen der Stadtverwaltung, die immer wieder die positive Kommentare über die Arbeit der Freien Wähler abgibt, oder auch die Presseberichte der beiden Forchheimer Tages-zeitungen, die wohlwollend über die parteipolitische Arbeit der Freien Wähler schreiben würden. Betrachte man unsere Fraktionsstärke, vergleiche man sie etwa mit der CSU (17) könne, man eigentlich nicht erfolgreich sein. „Nun die Hummel könne gemessen an ihrer Flügelgröße im Verhältnis zum Gewicht aus rein physikalischer Betrachtung auch nicht fliegen“, so Hümmer. Kurz ging Hümmer auf die Stadtratspolitik der Gruppierung im letzten Jahr ein. Die Zusammenarbeit mit den anderen Fraktionen gestalte sich mit wenigen Ausnahmen, konstruktiv und zielführend. Hümmer´s Bilanz kann sich sehen lassen. Unter seiner Regie steigerte sich die Mitgliederanzahl kontinuierlich und liegt derzeit bei 68. Sein ehrgeiziges Ziel: Die 100er Marke in den nächsten Jahren knacken. Hümmer ist aber bewusst: „Erfolge kann man aber nur im Team erreichen“, deswegen dankte er allen die sich für die Belange der Freien Wähler einsetzen würden und auch seinem Vorstandsteam. Diesen Dank gab Stadtrat Erwin Held an Hümmer zurück. Er hoffe dass der Antriebsmotor der Freien Wähler Forchheim – so bezeichnete er Hümmer – nie ins Stottern komme. Gemeinsam will man bei den Wahlen 2014 noch mehr Sitze im Forchheimer Stadtrat erringen.

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