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Zwei Franken mit Chancen

23.01.2015 (Fränkischer Tag)

Kreis Forchheim Zwei Franken, zwei Politiker - zwei unterschiedliche Stile. Finanzminister Markus Söder (CSU) und Nürnbergs Oberbürgermeister Ulrich Maly (SPD) gelten als Macher und genießen bei den Wählern großes Vertrauen. Maly steht für einen eher ruhigen Politikstil, während Söder oft auch robust auftritt und sich sehr geschickt als möglicher Nachfolger von Landesvater Horst Seehofer positioniert hat. Doch wer von beiden hätte jetzt die Nase vorne, könnten die Menschen ihren Ministerpräsidenten direkt wählen?
Eine kleine Umfrage unter vier Politikern aus der Region ergab, dass wohl Ulrich Maly große Siegchancen hätte. Zwei von ihnen würden nämlich ihm ihre Stimme geben, eine gäbe es für Markus Söder und ein Politiker würden keinen von beiden Kandidaten wählen.
Forchheims Landrat Hermann Ulm (CSU) favorisiert Markus Söder: " Er hat sich als Heimatminister durchaus profilieren können und machte sich für die Stärkung der ländlichen Räume in Franken und Bayern stark. Ein Beispiel ist hier für mich die Ausweitung der Förderung des Breitbandausbaus Internet, die dank ihm auf einem sehr guten Weg ist." Und auch der sogenannte Nordbayern-Plan, durch den viele Regionen höhere Fördermittel erhalten hätten, sei durch Söder entstanden und stelle ein gutes Modell dar. " Vom Typ her ist er zudem sehr offen und zugänglich, was für das Amt eines Ministerpräsidenten sehr wichtig ist. Ich habe ihn bereits mehrfach erlebt und schätze sein souveränes, humorvolles Auftreten. Er geht auf die Menschen zu und ist daher prädestiniert für das Amt des Landesvaters" , fügt Ulm an.
Thorsten Glauber , Abgeordneter der Freien Wähler im Landtag, will sich nicht auf einen der beiden Kandidaten festlegen: " Wir haben ja ein geheimes Wahlsystem und sollten daran festhalten. Ich würde es aber sehr begrüßen, wenn das höchste Amt Bayerns, also der Ministerpräsident, direkt wählbar sein würde." Glauber würde sich wünschen, dass der Kreis der Kandidaten sich nicht nur auf Maly oder Söder beschränken sollte. " Unter den Bewerbern können sich auch gerne Politik-Quereinsteiger befinden, die aber hohes Ansehen bei den Wählern haben" , hofft Glauber.
Die Antwort, wen Andreas Schwarz wählen würde, lässt nicht lange auf sich warten. Der SPD-Landtagsabgeordnete erklärt: " Uli Maly kann Ministerpräsident. Er hat durch seine Arbeit in Nürnberg gezeigt, dass er sozial gerecht, ökologisch verantwortlich und wirtschaftlich erfolgreich wirkt. Gleichzeitig schafft Maly es bereits heute, mit seiner kreativen und innovativen Art, nicht nur die Menschen in Nürnberg, sondern in ganz Franken und Bayern von seinen Zielen zu begeistern und die Metropolregion in kommunaler Partnerschaft mit Leben zu erfüllen. Seine hohe Kompetenz und Bürgernähe machen ihn nicht nur als Präsidenten des Deutschen Städtetages zu einem sympathischen Botschafter eines modernen Politikstils. Sein kraftvolles Wirken würde Bayern guttun - ein Politiker, der weiß, von was er spricht."
Sachpolitik wünscht sich Karl Waldmann , Fraktionschef der Grünen im Kreistag. " Ich bevorzuge Ulrich Maly. Denn die charakterlichen Eigenschaften eines Markus Söder hat ja selbst Bayerns derzeitiger Ministerpräsident Seehofer in Frage gestellt. Maly hingegen macht eine besonnene und offene Politik. Er hat in Nürnberg auch gut mit den Grünen zusammen gearbeitet und zeigt derzeit als Städtetagspräsident, dass er Interessen sehr sachorientiert vertreten kann. Damit unterscheidet er sich sehr von der Politik der Schaufenster, wie sie Söder an den Tag legt. Der hat mit dem Heimatministerium eine Außenstelle in Nürnberg eröffnet - ein bloßes Luftschloss, in dem niemand genau weiß, was dort genau passiert." (Peter Groscurth)