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Aktuelles

Montag, 26.6., 19:30 Uhr Info- u. Diskussionsabend im Gasthaus Greif in Forchheim-Kersbach mit der Stadtratsfraktion des FW-Ortsverbandes.

Freie Wähler Themen sind u.a. Baugebiete wie Pointäcker-Süd (Rea Projekt Holding AG), ICE-Baustelle VDE8.1, Radwege und Hochwasserschutz.


Die Monatsversammlung im Gasthaus Marktplatz findet normalerweise am dritten Donnerstag im Monat um 19:30 Uhr statt.

Die nächsten Termine sind:
20. Juli

Augusttermin entfällt aufgrund der Ferien







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Wasserkraft wichtige Säule der Energiewende

15.09.2016

Herbstklausurtagung in Kempten

Für ein gutes Gelingen der Energiewende sind die kommunalen Stadtwerke die wichtigsten Partner. Insbesondere die Allgäuer Überlandwerke AÜW sind ein Vorzeigestadtwerk mit innovativen Ideen. Da war es nur naheliegend, dass sich die Abgeordneten der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion im Rahmen ihrer Klausurtagung in Kempten dort über unterschiedliche Möglichkeiten der Wasserkraftgewinnung informierten.

In Sulzberg/Au besuchten sie das sogenannte Very Low Head (VLH)-Wasserkraftwerk. Der dort verwendete Turbinentyp wurde speziell für Standorte mit geringer Fallhöhe entwickelt. Diese Anlage am voralpinen Fluss Iller ist deutschlandweit einzigartig und absolut vorbildlich! Ihre langsame Rotation, die geringe Änderung des Wasserdrucks und der geringe Spalt zwischen Turbinenrädern und Gehäuse machen diese Turbine sehr viel fischfreundlicher als herkömmliche Anlagen. Die Fischverträglichkeit wird sogar von der TU München wissenschaftlich begleitet.

Innovativ ist auch das Wasserkraftwerk an der Keselstraße in Kempten, das die Abgeordneten im Anschluss besichtigten. Besonderer Wert wurde beim Neubau der Anlage darauf gelegt, dass sich das Bauwerk organisch ins benachbarte, denkmalgeschützte Ensemble der ehemaligen Spinnerei und Weberei sowie in den Naturraum der Iller einfügt. Die 15 Millionen Euro teure Anlage kann etwa 3.000 Haushalte mit Strom versorgen und wurde sogar mit dem deutschen Architekturpreis ausgezeichnet – mehr kann man sich von einem regionalen Energieunternehmen nicht wünschen.

Beide Kraftwerke zeigen, dass ein Zusammenspiel von Ökologie und Ökonomie möglich ist. Sie sind ein Beleg dafür, dass die Wasserkraft in Bayern noch weiter ausgebaut werden muss. Damit dies möglich wird, muss die Staatsregierung endlich den überfälligen Wasserkrafterlass verabschieden. Nur durch eine deutliche Verfahrensvereinfachung wird es möglich sein, die noch vorhandenen Wasserkraftpotenziale zu heben.

Fazit: Vor allem für größere Stromverbraucher schlummert hier noch viel Potenzial für eine erfolgreiche Umsetzung der Energiewende.