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Glauber: "Kein Nutzen für Region"

14.01.2015 (Fränkischer Tag)

Creußen Die Freie-Wähler-Landtagsfraktion hat laut Pressemitteilung vom Dienstag ihre Ablehnung der geplanten Gleichstromtrasse quer durch Bayern bei einem Treffen mit örtlichen Bürgerinitiativen im oberfränkischen Creußen bekräftigt.
Am Windpark Creußen betonte der Forchheimer Landtagsabgewordnete Thorsten Glauber (FW), der energiepolitische Fraktionssprecher, in Sachen Windkraft sei die Region ein Aushängeschild für ganz Bayern, sie leiste einen wichtigen Beitrag zum Gelingen der Energiewende. " Die geplante Monsterstromtrasse ist für die betroffenen Anwohner hingegen wie eine Autobahn ohne Auf- und Abfahrt - und somit ohne Nutzen." Glauber befürchtet, dass die Staatsregierung an den Stromtrassen festhalten wird.
Renate van de Gabel-Rüppel von der Bürgerinitiative Creußen erklärte, sie hege wieder etwas Hoffnung, dass die Südost-Passage nicht gebaut werde. Denn auch die neue Umweltministerin im ebenfalls betroffenen Thüringen habe sich gegen die Trasse ausgesprochen. Uwe Raab, Bürgermeister von Pegnitz und Sprecher des Bündnisses " Kommunen gegen die Stromtrasse" , verdeutlichte, welch schwerwiegende Folgen die Hochspannungsleitung für die Anrainer hätte. Deren Immobilien würden unverkäuflich - und so handele es sich letztlich um nichts anderes als eine Enteignung.
Im Anschluss diskutierten die Abgeordneten in Bayreuth mit Vertretern des Stromnetzbetreibers Tennet. Dabei ging es vor allem um die grundsätzliche Notwendigkeit der Stromtrassen sowie alternative Szenarien. Glauber zeigte sich davon unbeeindruckt: " Diese milliardenteure Braunkohletrasse ist volkswirtschaftlicher Unsinn und bringt keine Versorgungssicherheit, zumal sie vor 2025 nicht fertig gestellt würde." Bayern brauche vernünftige Alternativen: " Verzicht auf die 10H-Regelung, dezentrale Erzeugung und ein Marktdesign für hocheffiziente Gaskraftwerke."