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ICE-Planfeststellungsverfahren

Pressemitteilung vom 17.01.2014

Die Freien Wähler Forchheim mahnen in Sachen ICE-Planfeststellungsverfahren deutlich größere Anstrengungen seitens Oberbürgermeister Stumpf und der Stadtverwaltung Forchheim an.

Es genügt nicht, wie im Fall der Augraben-Informationsveranstaltung die Bürger aufzufordern aktiv zu werden oder sich im Fall des S-Bahn Halts Kersbach mit Lorbeeren zu schmücken. Die Unterführungslösung in Kersbach hatte OB Stumpf nämlich gegenüber der Bahn längst aufgegeben. Nachzulesen im drittletzten Absatz auf S. 21 des Erläuterungsberichtes der Planfeststellungsunterlagen. Erst durch Intervention durch die FW-Fraktion imn Stadtrat und der BI Kersbach bei den Bürgerversammlungen
wurde sie wieder aufgegriffen.
Gerade beim Augraben bietet es sich an, von Seiten der Stadt Forchheim eine Referenzstrecke für die neuartigen niedrigen Lärmschutzwände z.B. vom Typ Fil-Rail zu fordern, so Stadtrat Ludwig Preusch. Die Stadt Bamberg hatte im Jahr 2012 eigens ein Expertenhearing zum Thema Lärm an ICE-Ausbautrecken veranstaltet. Dort gewonnene Erkenntnisse und Unterlagen wurden von den Freien Wählern Forchheim vor Jahresfrist an die Stadtverwaltung weitergegeben.
Aber auch in Forchheim-Nord wären die mit Gegenschall und damit verbundener Schallauslöschung arbeitenden niedrigen Wände eine Überlegung wert, um den Gefängnishofcharakter der vier bis fünf Meter hohen herkömmlichen Schallschutzwände zu vermeiden.

Fraktionsvorsitzender Manfred Hümmer weist zudem auf die künftigen Baugebiete Pointäcker und Stampfäcker hin. Der für diese Areale notwendige Lärmschutz sollte zumindest mitgeplant werden. Das Gebiet Stampfäcker wird zusätzlich über die Ausgleichsflächenplanung der Bahn torpediert, ergänzt Stadtrat Erwin Held. Und dies obwohl DB-Chefplaner Sulzer bei einer Informationsveranstaltung in Kersbach erklärte, im Raum Forchheim nur ein Bahn eigenes Grundstück in der Büg für Ausgleichsmaßnahmen zu benötigen.
Auch zu den Eingriffen in private Bausubstanzen gehen die damaligen Aussagen des Bahnvertreters und die Planfeststellungsunterlagen auseinander. Am Bahnhofsplatz sollen noch doch Garagen eines Gartencenters abgerissen werden. Dies muss jedem Bahnanlieger eine Warnung sein! Stadtrat Albrecht Waasner fordert deshalb alle in Bahnnähe wohnenden oder in anderer Form Betroffene auf die Planfeststellungsunterlagen einzusehen, notfalls Widerspruch einzulegen und ggfs. ein Beweissicherungsverfahren einzufordern, falls durch Baumaßnahmen Schäden an Gebäude oder Grundstück zu befürchten sind.

Eine große Baustelle ist darüberhinaus nach wie vor der S-Bahnhalt Forchheim-Nord . Die seit den Landtagswahlen lautstark verkündete Hoffnung der CSU auf dem jetzt für die Bayrische Eisenbahngesellschaft (BEG) zuständigen Innenminister Herrmann aus Erlangen hat bislang jedenfalls nicht zu einem positiven Ergebnis geführt. Vorher durfte
Ex-Wirtschaftsminister Zeil, FDP als Prügelknabe herhalten.

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